Sterbehilfe (Euthanasie) aus spiritueller-spiritistischer Sicht – TEIL III

Fortführung des Artikels „Sterbehilfe (Euthanasie)
aus spiritueller-spiritistischer“

Es gibt gute Möglichkeiten für ein friedliches und würdevolles Sterben!

  • Zuhause mit der Familie und den Freunden, auch unterstützt durch ambulante Pflegedienste
  • In Hospizen
  • Im Krankenhaus mit palliativmedizinischer Betreuung (siehe „Palliative Care“, „Spiritual Care“)

Palliativmedizin ist nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin „die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten (voranschreitenden), weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt“.

Sie geht über eine rein palliative Therapie beziehungsweise Palliation hinaus. Denn nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung. Somit ist die Palliativmedizin ein Teilbereich des Gesamtkonzeptes Palliative Care.

  • Siehe allgemein hierfür:

Deutscher Hospiz- und Palliativ Verband e.V.

Der Christophorus Hospiz Verein in München

Hospiz Stuttgart

Palliativstationen in Baden-Württemberg

Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München

Say yes to life

  • Rat und Nothilfe

Bei Suizidgefahr: Notruf 112
Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333; wochentags von 14 bis 20 Uhr)
Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe

In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern.

Was bieten spiritistische Vereine an?

  • Unsere Vereine haben weitreichende Erfahrungen in der spirituellen Begleitung von Menschen in existenziellen Krisensituationen.
    Diese begleitende spirituelle Hilfe ersetzt nicht die professionelle (therapeutische) Hilfe! Es werden Gespräche angeboten, gemeinsames Gebet usw.
  • Eine solche ehrenamtliche Hilfe bietet beispielsweise der Verein Weg der Nächstenliebe e.V.  an.
  • Wir unterstützen die Beratungsstellen für lebenswerte Alternative sowie eine allumfassende palliative ganzheitliche Versorgung.
  • Wir möchten Angehörige von Menschen mit Depression oder mit Todeswunsch für das Thema sensibilisieren.
  • Wir helfen bei Aufklärungskampagnen über das Leben nach dem Tod und die Folgen des Suizids.
  • Wir empfehlen der Regierung die Sterbehilfe mit Auflagen zu versehen und z.B. eine Beratung als Pflicht vor der Sterbehilfe einzuführen. Wir können in Beratungsstellen mitarbeiten.


Zur Fortführung siehe

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