Die Spiritistische Wissenschaft – Teil II – Seite 2

Grundlage der Quantenphysik (Quantentheorie)

Der Begriff Quantenphysik fasst alle Phänomene und Effekte zusammen, die darauf beruhen, dass bestimmte Größen nicht jeden beliebigen Wert annehmen können, sondern nur festgelegte diskrete Werte (siehe “Quantelung”).

Dazu gehören auch der Welle-Teilchen-Dualismus, die Nichtdeterminiertheit von physikalischen Vorgängen und deren unvermeidliche Beeinflussung durch die Beobachtung.

Quantenphysik umfasst alle Theorien, Modelle und Konzepte, die auf die Quantenhypothese von Max Planck zurückgehen. Plancks Hypothese war um 1900 notwendig geworden,
weil die klassische Physik z. B. bei der Beschreibung des Lichts oder des Aufbaus der Materie an ihre Grenzen gestoßen war.

Alte Physik

Dieses Modell ist aber inkonsistent. Denn nach der klassischen Elektrodynamik erzeugt eine kreisende Ladung elektromagnetische Wellen, mit denen Energie abgestrahlt wird. Folglich würde jedes kreisende Elektron Energie verlieren und auf einer Spiralbahn in den Kern (mit Protonen und Neutronen) stürzen. Stabile Atome könnte es somit nicht geben. Da es aber Atome stabiler Größe gibt, ist das Modell in dieser Form widerlegt worden.

Außerdem ist das Elektron negativ geladen und wird vom Proton (positiv) dann angezogen!

Moderne Physik (Quantenphysik)

Das Bohrsche Atommodell (von Niels Bohr, 1913) des Wasserstoffatoms (Z = 1) hat sich durchgesetzt und bewährt. Beim Übergang des Elektrons von der 3. zur 2. Kreisbahn sendet das Atom ein Photon der Energie aus.

Beispiel von Wasserstoff
Beispiel von Atomen der verschiedenen Elemente.

Das folgende Bild zeigt das heutige Verständnis von der groben Materie z.B. eines Diamanten in verschiedenen Vergrößerungsstufen bis in seine allerkleinsten Teile, die Strings, nach der Strings-Theorie.

Bedeutung

  1. Materie
  2. Molekulare Struktur (Atome)
  3. Atom (Protonen, Neutronen, Elektronen)
  4. Elektron
  5. Quarks
  6. Strings

Für die Entwicklung der Quantenmechanik wurden bereits mehrere Nobelpreise der Physik vergeben, u.a.:

JahrNameBegründung für die Preisvergabe
1932Werner Heisenberg
(verliehen 1933)
„für die Begründung der Quantenmechanik, deren Anwendung zur Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs geführt hat“
1933Erwin Schrödinger und
P. A. M. Dirac
„für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie“
1945Wolfgang Pauli„für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten Ausschlussprinzips“
1954Max Born„für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik,
besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion

Populärwissenschaftliche Darstellungen der Quantenphysik

Bereits kurz nach Begründung der Quantenmechanik veröffentlichten verschiedene Quantenphysiker (z. B. M. Born, L. de Broglie, W. Heisenberg oder N. Bohr) eine Reihe semi-populärwissenschaftlicher Bücher, die sich insbesondere mit philosophischen Aspekten der Theorie befassten.[38] Der Physiker G. Gamov veranschaulichte in seinem Buch Mr. Tompkins Explores the Atom die Eigenschaften von Quantenobjekten, indem er seinen Protagonisten verschiedene Abenteuer in einer fiktiven Quantenwelt erleben lässt. Auch die 1964 veröffentlichten Feynman-Vorlesungen über Physik, echte Lehrbücher, aber für die damalige Zeit sensationell anregend geschrieben und sie verkauften sich gut. Allerdings erreichten die Publikationen über die Quantenmechanik bis in die 1970er Jahre bei weitem nicht das Maß an öffentlicher Wahrnehmung, welches beispielsweise der Relativitätstheorie und der Kosmologie zuteilwurde. Weiterhin prägten die praktischen Auswirkungen der Kernphysik, insbesondere die Risiken von Kernwaffen und Kernenergie, die öffentliche Diskussion über die moderne Physik.

Auch in Film und Fernsehen wurde die Quantenmechanik gelegentlich in populärwissenschaftlicher Form dargestellt, z. B. in Sendungen des Physikers H. Lesch.

F. Capras Buch „Das Tao der Physik“ verbindet Konzepte der Quantenmechanik mit fernöstlichem Mystizismus“ (…)

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenmechanik


Einfluss der Quantenphysik auf die Gesellschaft

Einfluss auf populäre Kultur, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Vereinnahmung durch die Esoterik

Mit dem Aufkommen der New-Age-Gegenkultur ab Anfang der 1970er Jahre entstand ein verstärktes Interesse an Literatur mit aus der Wissenschaft entlehnten Ausdrücken, in der Verbindungen zwischen der Quantenmechanik, dem menschlichen Bewusstsein und fernöstlicher Religion hergestellt wurden. Bücher wie F. Capras “Tao der Physik” oder G. Zukavs “Dancing Wu Li Masters” wurden Bestseller. Die Quantenmechanik – so eine Kernaussage dieser Bücher – enthalte holistische und mystische Implikationen, die eine Verbindung von Spiritualität, Bewusstsein und Physik zu einem „organischen“ Weltbild nahelegten.“

Somit erreichten die Quantenmechanik und Quantentheorie eine weite Verbreitung auch außerhalb der akademischen Wissenschaft. Die Quantentheorie schafft eine historische Brücke zwischen etablierter Physik und den Bereichen der Medizin, Philosophie, Metaphysik und sogar der Theologie. Das Bündnis zwischen Wissenschaft und Spiritualität ist heute bereits Realität! (siehe Bündnis zwischen Wissenschaft und Religion)

Glaube und Religiosität und deren Auswirkungen in Verbindungen mit unseren Gedanken und Willenskraft sind nicht mehr Spinnereien, sondern werden greifbarer, nachvollziehbarer, erklärbarer und zeigen Wirkung. Nicht zuletzt durch den Film und das Buch „What the Bleep do we know? “, die Arbeiten u.a. von Dr. Joe Dispenza und Prof. Dr. Amit Goswami, aber auch z.B. von Dr. med. Lothar Hollerbach, Prof. Lesch „Quantenmechanik“.

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