Die Spiritistische Wissenschaft – Teil II – Seite 1

Analyse und Vergleich mit dem Film vom Prof. Dr. Amit Goswami „Der Quanten-Aktivist

Spiritistische metaphysische Begriffe

„… die Spiritistische Lehre ist zugleich eine beobachtende Wissenschaft und eine philosophische Lehre. Als praktische Wissenschaft beschäftigt sie sich mit den Beziehungen, die man mit der geistigen Welt haben kann.
(Kardec im Buch „Was ist Spiritismus?“ )

Der physische Körper ist nichts weiter als ein elektronischer Strudel, der durch das Bewusstsein gesteuert wird. (…) Chemiker und Physiker, Geometer und Mathematiker werden zu Forschern der Wahrheit und sind heute, ohne dass sie es beabsichtigen, Priester der Spiritualität. Denn als Konsequenz ihrer umstrittenen Studien verschwinden der Materialismus und der Atheismus: Da es die Materie an sich nicht gibt, fehlt ihnen die Basis für ihre negativistischen Spekulationen. (…) Die Zukunft gehört dem Geist!(Emanuel, Buch „Im Bereich der Medialität“ )

Es stellen sich dann die Fragen:
Was sind diese Beziehungen mit der geistigen Welt, womit sich die Spiritistische Lehre als beobachtende Wissenschaft beschäftigt?
Was bedeuten genau die Begriffe „Geist“ und „Bewusstsein“?
Gibt es Parallele mit der heutigen etablierten Wissenschaft bzw. forscht die Wissenschaft vielleicht bereits genau an den Themen aus den spiritistischen Grundwerken von Allan Kardec?

Metaphysische Begriffe aus der Sicht der Spiritistischen Lehre

Bevor wir uns mit den Themen der Quantentheorie beschäftigen, ist es hilfreich die betreffenden metaphysischen Begriffe aus der Spiritistischen Lehre zu kennen. Damit sind wir in der Lage, Vergleich und Parallele zur Quantentheorie und zur Metaphysik (auch Paraphysik) zu ziehen.

Wir können einige metaphysische Begriffe aus Sicht der Spiritistischen Lehre wie folgt sehr grob zusammenfassen (u.a. aus Buch der Geister: „Einleitung“, „Geist und Materie“ und „Eigenschaften der Materie“ ).

Gott: Metaphysisch gesehen ist „Gott“ die erste Ursache aller Dinge, höchste Intelligenz und vollkommener Geist.
Geist: „Das intelligente Prinzip des Universums“, unsere Gedanken und Gefühle.
Materie: Das Instrument des Geistes, wodurch er physisch wirkt.
Feinstoffliche (ätherische) Materie: Für die heutige Wissenschaft eine nicht-messbare Materie. Sie ist die Basis für das universelle Fluidum.
Grobe (elementare) Materie: In der heutigen, modernen Physik (Quantenphysik) würde man die grobe (auch elementare) Materie mit Elementarteilchen übersetzen. Daraus ergeben sich die Spins, also Quarks und Leptonen sowie alle daraus aufgebauten Objekte wie Atome, Moleküle und auch feste, flüssige und gasförmige Materie.
Universelles Fluidum: Bindeglied von Materie und Geist, formbar mit den Gedanken, Ur-Fluidum für z.B. das magnetische Fluidum bei der Bioenergieübertragung (Magnetismus) und Teil des Perisprits.
Perisprit: Semimaterielles Bindeglied zwischen Geist und Körper des Menschen. Formt und umhüllt den Geist, gibt dem Körper Leben (Vitalfluidum)
Geister: verstorbener Mensch.
Mensch (inkarnierter Geist): Bestehend aus Fleisch, Blut und Wasser.

Somit könnte man aus spiritistischer Sicht nach Allan Kardec diese metaphysischen Begriffe wie folgt darstellen.

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