Die Geschichte der spiritistischen Lehre in Deutschland und Europa

Schon im 17. Jahrhundert befassten sich viele Autoren mit der Existenz einer geistigen Welt, die Einfluss auf die materielle Welt nimmt und in Wechselwirkung zu ihr steht. Namentlich chronologisch zu erwähnen wären Emanuel Swedenborg (1688-1772, schwedischer Wissenschaftler, Mystiker und Theosoph), Justinus Kerner (1786-1862, deutscher Arzt und Dichter), Albert Freiherr von Schrenck-Notzing (1862–1929, deutscher Mediziner, Pionier der Psychotherapie und der Parapsychologie), Baron Carl du Prel (1839-1899, deutscher Philosoph und Schriftsteller), Alexander Nikolajewitsch Aksakow (1832–1903, russischer Psychologe und Spiritist), Sir William Crookes (1832-1919, britischer Physiker, Chemiker, Wissenschaftsjournalist und Parapsychologe), Oliver Lodge (1851-1940, englischer Physiker), Sir Arthur Conan Doyle (1859-1939, britischer Arzt und Schriftsteller, Autor von „Sherlock Holmes“) und viele andere. Eine Übersicht über die Spiritistische Lehre in Deutschland gibt das Buch „Leben mit den Toten, Geisterglauben und die Entstehung des Spiritismus in Deutschland 1770 – 1900“ von Diethard Sawicki. So erfuhr die Spiritistische Lehre bereits Anfang des 19. Jahrhunderts national und international reges Interesse in allen Bevölkerungsschichten.

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